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Inhalt |
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Merksatz:
- Die Menge
Arterienverkalkung in Ihrer Halsschlagader ist ein Spiegelbild für Ihr
Risiko für Herz- und Hirnschlag. Erst dank dem Wissen um Ihr Risiko anhand
der Bildgebung kann häufig mit genügender Glaubwürdigkeit erkannt werden,
wie aggressiv Sie Ihr Risiko für Herz- und Hirnschlag senken könnten.
- Wir benötigen keinen
Calcium Score, TPA ist viel einfacher und gleich gut!
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Die 7 TPA High Lights |
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Was Sie über TPA wissen
sollten... |
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Was ist TPA (total plaque
area) |
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- TPA ist ein Mass für
die gesamte Menge Arterienverkalkung und deren Vorstufen in den
Halsschlagadern eines Menschen. Alle Plaques werden im Längsschitt
flächenmässig ausgemessen und alle Flächen summiert zur "total plaque
area" = Gesamtfläche der Plaques (TPA)
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Was kann TPA |
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- TPA ist ein völlig
ungefährlicher Ultraschall basierter Test, welcher in 2-5 Minuten mehr
aussagt über das Risiko für Herz- und Hirnschlag als die meisten anderen
Tests, welche der modernen Medizin bekannt sind (diagnostische Genauigkeit
77% für die Erfassung der Gesamtsterblichkeit, der Sterblichkeit für Herz-
udn Hirnschlag kombiniert und für tödlichen oder nicht-tödlichen
Herzinfarkt).
- TPA wird künftig
sogenannte Calcium Scores ersetzen, da TPA auch ein Spiegelbild der
Herzkranzgefässe liefert.
- TPA kann zudem
verwendet werden für Verlaufskontrollen. Damit wird die Volkskrankheit Nr.
1 besser erkenn- und behandelbar.
- Bei gezielter
Behandlung aller Risikofaktoren kann die TPA sogar abnehmen, der Mensch
wird biologisch jünger!
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Zielsetzung |
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- verbesserte Erfassung
von Personen mit gefährlicher Atherosklerose (Arterienverkalkung) im
Frühstadium
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- Gezieltere Prävention
- nicht jeder mit erhöhtem Cholesterin benötigt ein Medikament!
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- Unterstützung der
GrundversorgerInnen in ihren Bemühungen zur Prävention von Herz- und
Hirnschlag
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- Aufklärung über den
Bedarf an TPA Messungen
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- Generierung einer
breiten wissenschaftlichen und finanziellen Grundlage für TPA Messungen in
der Schweiz
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Risikoberechnung neu
(Nachtest-Wahrscheinlichkeit) |
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- Für jede
Vortest-Wahrscheinlichkeit kann anhand der Bayes-Formel die
Nachtest-Wahrscheinlichkeit berechnet werden. Da für die TPA die
Sensitivität und Spezifität für Ereignisse des PROCAM-SCORE und des
EU-SCORE bekannt sind, kann die TPA in die Vortest-Wahrscheinlichkeit
integriert werden. Dieser Berechnungsvorgang ist in seiner Konzeption
genial und wurde von Kardiolab entwickelt.
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TPA Risikokategorien in
mm2 (vereinfacht) |
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0-9 niedrig |
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10-49 intermediär |
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50-99 relevante
Risikoerhöhung |
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ab 100 sehr relevante
Risikoerhöhung |
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Anmerkung: das
TPA-Risiko in der oben stehenden Tabelle darf nicht isoliert betrachtet,
sondern muss in die bestehenden Risikofaktoren integriert werden. Eine
relevante Risikoerhöhung heisst lediglich, dass die
Präventionsmöglichkeiten entsprechend intensiv ausgeschöpft werden
sollen. Wenn Sie die Risikofaktoren unter Kontrolle haben, sind die
Plaques viel weniger gefährlich und Ihr Risiko kann sogar bei vielen
Plaques niedrig sein! |
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Wozu braucht es die TPA |
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- bessere Erfassung des
tatsächlichen Risikos für Herz- und Hirnschlag anhand der
Arterienverkalkung
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- mehr
Überzeugungskraft bei Betroffenen, sich behandeln zu lassen
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- Veränderung der
Zuordnung zu einer Risikogruppe, z.B. hoch statt niedrig, intermediär
statt niedrig, hoch statt intermediär
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- exaktere
Indikationsstellung zur Behandlung des Risikofaktors Cholesterin
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- rascherer Entscheid
möglich, mit dem Rauchen aufzuhören
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- Verlaufskontrollen
bei nachgewiesener Arterienverkalkung (atherosclerosis tracking): besseres
Management der Risiken, einfachere Definition der zu erreichenden
Zielwerte, z.B. LDL-Cholesterin <2.6 mmol/l ecc.
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- Geeignet für
wissenschaftliche Studien mit Interventionen, da wegen der hohen
Reproduzierbarkeit nur geringe Zahlen von Probanden benötigt werden (ca 60
pro Gruppe pro Jahr)
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TPA: unsere Datenbanken
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- Vergleich TPA und
Calcium Score in der gleichen Person: gestattet die Fragestellung zu
beantworten, wann eine TPA Messung genügt. Ziel ist es, die Zahl der
Calcium Scores bei Frauen in der Schweiz auf Null zu reduzieren und bei
Männer auf < 10% der über 45 jährigen Männer in der Schweiz. Daten on file
bei Kardiolab (N ca 400)
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- Vergleich TPA und
Morbidität: Erfassung der Korrelation zwischen Ausprägung der TPA und
bereits stattgehabten Ereignissen in der Vergangenheit oder Zukunft. Data
on file bei Kardiolab (N ca 1000)
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- Vergleich TPA und
IMT: Vergleich mit konventionellen Risikofaktoren (Data on file bei
Kardiolab, N=225)
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- TPA zwecks
atherosclerosis tracking und Ereignisse im Verlauf (Data on file bei
Kardiolab, N ca 700 über 1-5 Jahre)
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TPA: in Zukunft benötigen wir |
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- mehr klinisch ausgebildete
Personen, die den Test anbieten können (Angiologen, Neurologen,
Kardiologen, Internisten) und sich zertifizieren lassen
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- mehr
Vergleichsstudien, z.B. mit anderen Ultraschall-basierten Verfahren wie
IMT Messungen oder Atherosclerosis Burden Score (ABS: CHUV, Prof. Darioli)
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- Generierung von
Outcome-Daten
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- zentralisierter
nationaler TPA Datenpool
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